Saudische Kulturwoche – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kunde:
Saudische Kulturwoche

Kategorie:
Pressse- & Öffentlichkeitsarbeit

Vom 23. bis 29. September 2014 zeigte die Saudische Kulturwoche die ganze Vielfalt saudischer Kultur und löste manches Vorurteil in Luft auf. Fast sieben Tage war Saudi Arabien Gastgeber und präsentierte im Sony Center und an anderen Orten in der Stadt ein großes kulturelles Programm mit vielen Gästen aus dem Königreich und Deutschland unter dem Motto: Saudi Arabia herself. Es waren vor allem Frauen eingeladen, die von ihrem Leben erzählten, darunter Diplomatinnen, Pilotinnen, Schriftstellerinnen, Künstlerinnen und Filmemacherinnen. Eine der Geladenen: Raja Alem, die für ihr Buch „Das Halsband der Tauben“ im Oktober 2014 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet wird.
Im Sony Center am Potsdamer Platz gab es einen Markt mit einem saudischen Dorf. Es konnten Datteln gekostet werden, Besucher konnten sich in traditionellen Gewändern verkleiden oder Henna-Tattoos ausprobieren. Neben einem Bühnenprogramm mit Tanz und Musik gab es ein Kinderprogramm und auch Unerwartetes wie Grafitti-Künstler aus Jedda.

Ich war für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kulturwoche zuständig und konzipierte eine Pressekampagne in enger Zusammenarbeit mit dem saudischen Botschafter mit Pressemitteilungen, Interviews und Pressekonferenzen, darunter eine in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Arabisch. Im Vorfeld organisierte ich einen Besuch des Deutschen Journalisten Verbandes Berlin (DJV Berlin) in der Botschaft. Dabei diskutierten die Journalistinnen und Journalisten offen mit dem Botschafter über Themen wie Frauenrechte, Meinungsfreiheit und Demokratisierung in Saudi Arabien.
Am Eröffnungstag berichtete der rbb für die Abendschau live vom Potsdamer Platz, ich betreute die Journalisten und organiserte alles Nötige.

Es sollte neben Informationen über die Veranstaltung selbst weitere Anlässe für Berichterstattung geschaffen werden. Zudem sollte das doch eher intellektuell angehauchte Programm über andere, bildstarke Maßnahmen erfahrbar gemacht werden. So erfand ich die offizielle Käsetorte zur Kulturwoche: das deutscheste aller Backwaren wurde „arabisiert“ vom deutschen Käsekuchenmeister Thomas Neuendorff. Die Torte war ab September erhältlich. So entstanden weitere Kontaktpunkte und es wurde eine sinnliche, niedrigschwellige Erfahrung kreiert, über die vor allem lokale Medien gerne berichteten. Der Anschnitt der offiziellen Torte mit dem Botschafter war zudem ein ungewöhnliches Bildmotiv.

(c) Fotos Saudische Kulturwoche